Über die Unbeständigkeit

Posted on August 16, 2011

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Wenn Ihr in letzter Zeit öfter im Blog unterwegs gewesen seid, habt Ihr sicher gemerkt, dass wir in den letzten zwei Monate drei verschiedene Designs hatten, wovon ich das dritte erst gestern eingerichtet habe. Jetzt könnte sich so mancher fragen, ob die Autorin sich vielleicht nicht entscheiden kann oder einfach einen sehr unbeständigen Charakter hat. Der Grund für den zweifachen Wechsel des Designs liegt allerdings in den technischen Möglichkeiten der jeweiligen Blog-Designs, welche ich nicht selbst programmiere, sondern lediglich anpasse. Jedes Design hat dabei seine Stärken und Schwächen, Möglichkeiten und ‚Unmöglichkeiten‘, die nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen sind.

So hatte das erste Blogdesign keine Möglichkeit, einzelne Bereiche hervorzuheben und beständig auf der Startseite zu halten und das ist für ein Romanblog nun einmal nötig, denn neue Leser möchten auch ihren Weg in das Blog finden und nicht einfach mit Teil 08/15 eines Romans konfrontiert werden, ohne zu wissen, worum es geht. Entsprechend habe ich das Design umgestellt und war auch ganz zufrieden, bis ich gemerkt habe, dass ich für die Kastenelemente das Stylesheet nicht überschreiben konnte und alle meine selbstgebastelten HTML-Kästen wie Kraut und Rüben aussahen und Dinge wie facebook-Kästen überhaupt nicht darstellbar waren. Also musste ich in den sauren Apfel beißen und noch einmal das Aussehen des Blogs ändern.

Allerdings war das nicht die einzige Änderung der letzten Tage, denn auch was die Titel der Bände sowie des ersten Kapitels angeht, habe ich noch einmal grundlegende Änderungen vorgenommen. Der erste Band wird jetzt „Die Magie von Weltenei“ heißen (vorher war „Die Kinder der Magier“ vorgesehen und der Projekttitel war „Die Bewahrer der Quelle“) und das erste Kapitel wird von „Die Schule der Magier“ umbenannt in „Die Insel der Magier“.

Warum das Ganze? Zum einen spielen hier copyright-technische Überlegungen eine Rolle, denn „Die Schule der Magier“ ist ein geschützter Buchtitel, auch wenn mir dies bei der Abfassung des ersten Kapitels nicht bewusst war. (Ich kannte das Buch schlichtweg nicht.) Zum anderen ist eine Titelsuche auch immer der Versuch einen Titel zu finden, der sowohl den Charakter und Inhalt des Buches widerspiegelt als auch griffig und interessant klingt. Da war mir „Die Bewahrer der Quelle“ irgendwie zu sperrig und ich kam schnell zu „Die Kinder der Magier“.

Allerdings ist „Die Kinder der Magier“ nicht gerade der interessanteste Titel und ehrlich gesagt recht beliebig. Immerhin könnten mit gutem Recht auch die „Harry Potter“-Bücher diesen Titel tragen so wie viele andere Bücher, in welchen es um junge Magier, Hexen oder Zauberer geht. Das ging mir auf, als ich mit meiner Lektorin telefoniert habe und ich als Feedback zu hören bekam „Das Buch ist vom Inhalt her wirklich toll, aber der Titel…“. Also habe ich mir noch einmal Gedanken über den Titel gemacht und habe knapp 20 verschiedene aufgeschrieben, an meinen Badezimmerspiegel gehängt und jeden Tag angesehen, bis ich meine Favoriten hatte. Dann habe ich noch einmal mit der Lektorin Rücksprache gehalten.

Das Ergebnis ist nun „Die Magie von Weltenei“ und ich hoffe, dass Euch der Titel gefällt und Ihr ihn ebenso für passend und ansprechend haltet wie ich. Und für den zweiten Band behalte ich im Hinterkopf, dass ich mich nicht zu schnell festlegen sollte, wie er denn nun heißt. Sicher ist nur, dass wir uns mehr mit der Grafschaft Awrosch beschäftigen werden und den Nichtmagiern und ihrer Geschichte. Aber das dürfte Euch nach dem nächsten Teil der Zwischenkurzgeschichte am nächsten Montag bereits selbst klar werden. Ich würde mich auf alle Fälle freuen, wenn sie Euch neugierig auf mehr macht.

Liebe Grüße,
Eure h3nri3tt4

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Posted in: h3nri3tt4 bloggt